• Weist krisenresistente Miet- und Transaktionsmärkte vor,
  • Kombiniert Wohnen, Community und Services mit Einsatz von Technologie,
  • Bei geringem Angebot und steigender Nachfrage

Was ist Co-Living?

Co-Living ist ein innovatives Wohnkonzept, welches ein Gleichgewicht zwischen dem Wert der Individualität und der Gemeinschaft schafft. Die Anbieter konzipieren Wohnraum mit Individualbereichen, welche durch Gemeinschaftsräume ergänzt werden. Letztere sind typischerweise die Küche und Gemeinschaftslounges, können aber auch Fitness- Spielräume und eine Dachterrasse beinhalten. Der Mehrwert wird meist auch durch den Einsatz von Apps gesteigert, welche unter anderem den Zimmerschlüssel ersetzen und Community Funktionen anbieten.

Ein gemeinsamer Lebensraum, der die Lebensqualität seiner Bewohner verbessert. Der gemeinschaftliche Charakter dieser Wohnform beinhaltet die Bündelung von Gemeinschaftsressourcen und privates Wohnen. Dies bringt seinen Bewohnern eine Vielzahl von Vorteilen, darunter Komfort, Erschwinglichkeit und soziale Zugehörigkeit. Das Zusammenleben ist nicht nur ein Wohnmodell - es ist eine effektive Lösung für eine wachsende demografische Gruppe.

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Krisenresistente Miet- und Transaktionsmärkte

23%

Institutionelle Transaktionen im Wohnsektor
(im Vergleich zum Vorjahreszeitraum)

Wohnimmobilienanlagen in der DACH Region bleiben trotz Corona eine krisenresistente Anlage. Mit 16,6 Mrd. EUR in den ersten neun Monaten waren die institutionellen Wohntransaktionsvolumen in Deutschland sogar 2020 23% höher als in der gleichen Periode im Vorjahr (Datenquelle: BNP). Miet- und Transaktionspreise befinden sich weiter im langfristigen Aufwärtstrend.

In Anbetracht der weiter zu erwartenden starken Nachfrage im Wohnsektor und nachhaltigen Renditen, müssen sich Immobilieninvestoren die folgenden Fragen stellen:

1

Welche Konzepte werden auch mittel- bis langfristigen Potential bieten?

2

Wie hat sich dieses Wohnkonzept während der COVID-19 Krise behauptet?

3

Durch welche innovativen Angebote kann ich mich vom Wettbewerb abheben?

Bedürfnis nach Community und hochwertigem Wohnraum steigt

70%

der Millenials und Generation Z fühlen sich einsam

Das Co-Living Konzept erlebt eine hohe Nachfrage besonders bei «Millenials» und den «Gen Z Digital Natives». Ihnen ist gemeinsam, dass sie zum einen “Miete” vs. Eigentum bevorzugen und trotz Erschwinglichkeitsproblemen eine Präferenz für qualitativ hochwertigen, urbanen Wohnraum haben. Durch «Sharing» können sich diese Bevölkerungsschichten trotz des Anstiegs der Wohnkosten in den Innenstädten qualitativ hochwertige Wohnungen leisten. Eine effizientere Nutzung von Wohnraum wird den heutigen Nachhaltigkeitsansprüchen besser gerecht. Auch im Zuge der Coronakrise verzeichneten viele führende Co-Living-Anbieter weiterhin eine hohe Auslastung, wie Anbieter wie Treehouse, Quarters zeigen. Es lassen sich zwei Effekte beobachten:

Einerseits besteht das Bedürfnis nach Community: Die Cigna 2018 Survey zeigte, dass sich 70% der Millenials und Generation Z einsam fühlen. Die Covid-19 Krise dürfte dies noch verstärkt haben. Während Restaurants und Bars teilweise geschlossen waren, brachte Co-Living-Möglichkeiten von Online- oder Offline-Socialising-Möglichkeiten im kleineren Rahmen. Andererseits haben einige realisiert, dass qualitativer Wohnraum einen höheren Nutzen stiftet und sind von der kleineren Wohnung oder WGs in Co-Living-Angebote, die auch noch Zusatzdienstleistungen bieten, gewechselt.

Geringes Angebot bei steigender Nachfrage

65.000

neue Einheiten in den kommenden 2 Jahren

Analog studentischem Wohnen vor 10 Jahren befindet sich der Co-Living-Trend noch in einer frühen Phase. Meistens sind die Anbieter Start-ups, die zu institutioneller Größe reifen müssen. Entsprechend ist das Angebot noch limitiert und die Zahlen zum Segment nicht zuverlässig. Die Dynamik ist jedoch ausgesprochen hoch und es wird erwartet, dass das Angebot in den kommenden zwei Jahren auf 50.000 in den USA, respektive 18.000 in UK ansteigen wird. Deutschland folgt mittlerweile dem Trend der beiden Länder. Wir denken, dass dort ein Anstieg in den kommenden zwei Jahren um ca. 5.000 Einheiten realistisch ist.

Zieht man als Vergleich den Anteil von Co-Working im Bürosektor hinzu, sehen wir beim Co-Living-Bestand versus traditionellem Wohnen hohes Wachstumspotential. Es könnte ein um Faktor 10 höheres Volumen über das nächste Jahrzehnt absorbiert werden. Gleichzeitig erwarten wir, dass demographische Trends wie Urbanisierung und Migration weiterhin zu Aufwärtsdruck bei Immobilienpreisen und Mieten führen. Dadurch dürfte Erschwinglichkeit und Komfort von Wohnraum weiter an Bedeutung gewinnen. Entsprechend erwarten wir, dass Co-Living erhöhte Akzeptanz sowohl bei Investoren wie Mietern finden wird.

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